Krafttraining beugt Osteoporose vor: Die wichtigsten drei Therapiemaßnahmen gegen die Abnahme der Knochendichte (Osteoporose) sind Krafttraining, ausreichende Calciumzufuhr und ggf. Hormontherapie. Dem Krafttraining kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Aktiv statt passiv: Osteoporosepatienten neigen oftmals dazu, sich und ihren Körper zu schonen und körperlich immer passiver zu werden. Dies ist jedoch bedenklich, da dieser Lebensstil den fortschreitenden Knochenabbau begünstigt, da die für das Knochenwachstum notwendigen Belastungen (Druck und Zug) auf den Knochen fehlen, obwohl diese Reize immens wichtig sind.

Ein leicht erklärbares Phänomen: Die Muskeln sind über Sehnen mit den Knochen verbunden. Eine kräftige, leistungsfähige Muskulatur „zieht“ entsprechend stärker am Knochen als eine schwache Muskulatur. Der Knochen reagiert auf diesen stärkeren Reiz. Er wird stabiler, indem er die Knochendichte erhöht, um diesen höheren Belastungen gewachsen zu sein.

Aus diesen Gründen ist gezieltes Krafttraining eine unverzichtbare, die Osteoporosetherapie unterstützende Trainingsform.



Focus: Die Macht der Muskeln

 

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